im ReklameMuseum München
Ein herzliches Grüss Gott!
Sie befinden sich auf einer Heimseite über alte Reklame-Objekte, die über viele Jahre hinweg zusammengetragen wurden. Sie begegnen verschiedenen Materialien, Zeiträumen, diversen Zuständen und Sprachen. Die bunte Vielfalt spiegelt das Können hervorragender Grafiker und Handwerker wider, die in den meisten Fällen anonym bleiben mussten, da sie sich völlig in den Dienst ihrer Auftraggeber – zumeist einer Kunstanstalt – zu stellen hatten.
Lassen Sie sich entführen in eine Zeit, in der künstlerische Details und Finessen selbstverständlich waren und Schriftzüge versiert geschaffen wurden. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Eintauchen in die Schilder- und Plakatwelt der Vergangenheit!
Michael Josef Nagl

Am Fuße der ehemaligen Münchner Bergbräu befindet sich der Münchner Stadtteil Untergiesing…

… und das private Münchner Reklamemuseum von Michael Josef Nagl.
In fünf Räumen verschiedener Größe werden dort auf 100 qm Oide Schuidl und Buidl zum Thema alte Werbung gezeigt. Es handelt sich um ein Privatprojekt; es erhält keinerlei städtische oder staatliche Unterstützung, auch nicht für die Zugangspreise.
Als Münchner ist es mir ein Anliegen, meine Heimatstadt in den Fokus zu rücken, und so zeige ich dem werten Besucher einige Objekte, die sich u.a. den Münchner Schildermalern, Münchner Hotels und Weinhändlern widmen. Übergeordnet aber steht die Schatzkammer der Münchner Brauerei-Reklame. Was es im Museum (sonst noch) zu sehen gibt – davon erhalten sie hier und in der Bildergalerie ein paar Eindrücke. Natürlich wird nicht alles verraten! Ergänzt wird das Museum durch einen Verkaufsraum, dem Antiquitäten Eck, in dem alte Werbung angeboten wird.

Museumsbesuch der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens (GGB) unter der Führung von Dr. Klaus Gilbertz (2.v.r.)

Münchner Bier – seit 150 Jahren (bis heute :-)) eine weltweite Sensation! Bestaunen Sie im Oide Schuidl & Buidl Dépôt die Werbegeschichte dieses Phänomens. Sie sehen nur Originale; keine einzige Reproduktion/Postkartenvergrößerung beeinträchtigt den Gesamteindruck!

Wollen Sie wissen, wie man vor über 100 Jahren Taschenuhren geschenkt bekommen konnte, wie Mustertafeln für die Gestaltung von Glasschildern ausschauten oder wie viele BMW Emailschilder 1963 zu welchem Preis in den Münchner Emaillier- und Stanzwerken produziert wurden? Dann sind Sie am richtigen Ort. Und wenn Sie Glück haben, dann kommt auch noch Frau Heilmeier vorbei und macht Ihnen ein paar Dauerwellen!

Im PreziosenKammerl empfangen Sie neben dem John Player Hero John Huntley Wood u.a. ein Berliner Pikkolo (nein, das ist kein Sekt J), zwei wunderschön gekleidete und sehr gepflegte Damen der Frankfurter Gesellschaft und ein Paar aus England, bei dem das angepriesene Haarwuchsmittel wirklich funktioniert hat!

Schätzen Sie reelste Bedienung? Mögen Sie Ratschläge? Dann sollten Sie beizeiten Mitglied im Münchner Begräbnisverein werden! Außerdem sollten Sie einen Zahnarzt wählen, der sein Diplom an der Universität Pennsylvania erworben hat und (deshalb) nach neuesten Methoden schmerzlos behandeln kann, oder ganz einfach dem Bankgeschäft F.W. Steinmüller in Leipzig vertrauen.

Es war das Jahr 1965 als die Tür eines Pubs aus dem Jahre 1900 in Dundalk im “wee” County Louth an der Ostküste Irlands zum letzten Mal für die Öffentlichkeit geöffnet wurde. Die nächsten 50 Jahre sollte die Bar mitsamt der beiden imposanten Whiskeyfässer „untouched“ im Dornröschenschlaf liegen. Nun ist sie in München zu neuem Leben erweckt worden. Benannt wurde sie nach dem nahegelegenen Sportplatz, deren Athleten man wohl anlocken wollte, denn schließlich muss man ja genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Schauen Sie doch rein … in John Callan‘s Athletic Bar!

Am Ende des Museums finden Sie Original-Schilder und Plakate im Angebot. Vielleicht legen Sie beim Kauf eines Plakates den Grundstein zu Ihrem eigenen Oide Schuidl & Buidl Dépôt!
Buchung und Kontakt/Preise
Liebe Besucher, das Museum ist nicht regelmäßig geöffnet und der Zugang ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Der Führungsmindestptreis beträgt 75€ (1-3 Personen). Jede weitere Person schlägt mit 25€ zu Buche (4 Personen 100€, 5 Personen 125€ usw. ), maximale Teilnehmerzahl 10 Personen. Größere Gruppen bitte auf Anfrage. Der Eintrittspreis enthält eine Führung und berechtigt zum Aufenthalt von einer Stunde. Bitte kontaktieren Sie mich bezüglich Ihres Wunschtermins.
Es ist nicht das Ziel des Museum, alle Formen geschichtlicher Warenanpreisung zu präsentieren.
Das Museum kann also nicht jedem Sammler gerecht werden. So gibt es im Museum bedauerlicherweise keine Türschilder, Versicherungsschilder oder Reklamefiguren zu sehen. Auch die Freunde alter Bierkrüge und Bierfilzl muss ich enttäuschen – zu diesen und vielen anderen Sparten wird nichts ausgestellt. Sollten Sie an einem bestimmten Genre interessiert sein, fragen Sie bitte vor der Buchung nach.
Das Fotografieren im Museum ist nur in geringem Maße und zu Privatzwecken erlaubt. Eine Veröffentlichung in den sozialen Medien ist nicht erwünscht.
Adresse:
Oide Schuidl & Buidl Dépôt – ReklameMuseum München
Sommerstraße 38, 81543 München
Anfahrt U-Bahn: Kolumbusplatz
Anfahrt KFZ: Parkmöglichkeit Sachsenstraße mit Parkscheibe bis zu 4 Stunden.
Zahlung bitte vorab mit Angabe Ihres Namens, des Buchungsdatums, der Teilnehmerzahl und der vereinbarten Uhrzeit auf folgendes Konto:
Michael Josef Nagl
IBAN: DE04 700703620093021400
BIC: DEUTDEMMP16
Kontakt
Bluegrass-Greats The Yonder Boys bei Aufnahmen zu ihrem Tourposter 2025 in der Athletic Bar. (Fotos: Johannes Gerblinger)


Country-Sänger Cash Muretta lässt es sich 2026 vor seinem Auftritt in München nicht nehmen, die Stellage der Athletic Bar als Ort für ein kleines Ständchen an das deutsche „Fraulein“ zu wählen.
Die Sammlung Michael Josef Nagl München enthält ein faszinierndes Archiv mit Werbung zur Münchner Bier- und Brauereigeschichte, das seinesgleichen sucht. Darüber hinaus beinhaltet sie einen äußerst umfangreichen Bestand an Plakaten und Schildern mit perspektivischen Fabrik & Brauerei-Ansichten, ff Exemplare hochwertiger GlasPlakate und – last but not least – eine der größten Privatsammlungen mit Reklame der Dubliner Bierbrauerei Guinness, die durch andere Produktbereiche aus Irland und Großbritannien (z.B. Whiskey), ergänzt wird.
Ein Teil dieser voluminösen Sammlung wird nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – im Oide Schuidl & Buidl Dépôt (ReklameMuseum München). Weitere Eindrücke erhalten Sie in der Bildergalerie.

Schon um 1885 wurde in Paris Münchner Bier getrunken und 1893 waren gleich mehrere Münchner Brauereien auf der Chicago World Fair vertreten. Das Bier wurde allerorts angepriesen und entsprechend beworben. Bei der Werbung standen aber nicht unbedingt Werbesprüche („Lass dir raten, trinke Spaten“ oder „Gut … besser … Paulaner“) im Vordergrund, sondern die Präsentation der überaus einprägsamen Warenzeichen der Brauereien.

Eindrücke aus 125 Jahren Münchner Reklamegeschichte.

Ob Kulmbach, Leipzig oder Berlin – Bierreklame war allerorts von bester Qualität.

Aus den Skizzen von Reisezeichnern entstanden in den Kunstverlagen oder Druckereien grandiose Plakate mit perspektivischen Ansichten.

Von Sammlern wegen ihrer Anfälligkeit oft gemieden (und doch selten verschmäht), sind Glassschilder besonders schöne Objekte im Bereich der alten Reklame. Die rückseitig direkt auf die Glasscheiben aufgetragenen Motive begeistern schlichtweg durch Glanz und Eleganz.

Was sich sonst noch so in die Oide Schuidl & Buidl Sammlung verirrt hat …

Ob “Guinness is here for you”, “Guinness is good for you” oder gar “Guinnless isn’t good for you” – kaum eine andere Marke hat so eine faszinierende Werbegeschichte aufzuweisen wie die 1759 gegründete Dubliner Bierbrauerei von Arthur Guinness.

Jeder Sammler weiß, wie es sich anfühlt, wenn man auf Reisen Objekte für seine Sammlung findet, sie aber nicht mitnehmen kann. Um so schöner, wenn man es kann!

Alte Einrichtungen von Kramerläden, Wirtschaften oder Apotheken sind oft traumhaft und hinterlassen den Betrachter sprachlos. Stimmt’s oder hab ich recht?
Betreiber
Michael Josef Nagl, gebürtiger Münchner, Jahrgang 1962, „einst“ Oberstudienrat am Viscardi-Gymnasium in Fürstenfeldbruck, beschäftigt sich seit 1984 mit alter Reklame.
Seine Leidenschaft für alte Reklame-Objekte stammt aus der Zeit, als er während seines Englischstudiums für ein Jahr nach Irland ging. Auf der grünen Insel fand er Tante-Emma Läden und Pubs vor, die von älteren Damen und Herren geführt wurden und seit Jahrzehnten praktisch unverändert waren. Sie waren von den Weltkriegen unzerstört, wurden durch keinen Wiederaufbauzwang demontiert und seit jeher liebevoll geführt. Dort nun hingen Plakate und Werbeschilder an Wänden und Stellagen und zeugten von Guinness’s Extra Stout, John Power`s Dublin Pot Still Whiskey oder Carroll´s Dundalk Tobacco Factory – Eindrücke, die ihn faszinierten.

OLD IRISH PUBS
Es reifte die Idee, sich mit diesen Objekten zu beschäftigen und so wurde bald der Grundstein für eine feine Sammlung alter irischer und britischer Reklameobjekte gelegt. Auch ein Buch erschien: OLD IRISH PUBS – eine Bestandsaufnahme seit langem unveränderter irischer Kneipen.

Veröffentlichungen und Ausstellungen
1991 Veröffentlichung der Bildbanddokumentation OLD IRISH PUBS
1993 Begleitausstellung Alte Irische Reklame zur IHK-Veranstaltung „Die moderne irische Industrie“ (München)
1994 Ausstellung Old Guinness Advertising im Rahmen der Veranstaltung „Arts and Crafts in the West of Ireland” (Diessen, 12.5. – 11.6.1994)
1996 Veröffentlichung von Photos in: Classic Irish Whiskey by Jim Murray, Prion Books Limited, London)
1997 Leihgaben zur Ausstellung Wirtshäuser in München um 1900 in München (Pasinger Fabrik, 27.11.97 – 1.3.98)
1.9.2001 – 25.10.2002 Ausstellung SchlotKultur in der Alten Schreinerei Dingolfing zur 750-Jahr Feier von Dingolfing
2001 Ausstellung im Rahmen der Heim & Handwerk auf dem Münchner Messegelände: Münchner Biergeschichte: Frühe Reklametafeln der Münchner Brauereien (24.11-1.12.01)
1998 – 2009 Veranstalter der Münchner Reklamebörsen
2002 – 2009 div. Installationen und Tagesausstellungen im Rahmen der Münchner Reklamebörse
2016 Autor für den Katalog und größter Leihgeber zur Bayrischen Landesausstellung 500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern: “Bier in Bayern”
Ab 2022 Konzeption und Schaffung eines Münchner Reklamemuseums, mit einem originalen Irish Pub aus dem Jahr 1900 und dem Schwerpunkt Münchner Brauerei-Reklame.
Schatzkammer der Münchner Brauereireklame



Varia Raum



Preziosenkammerl



Firmen- und SchriftenschilderStüberl



Old Irish Pub



Antiquitäten-Eck



Münchner Bier












Werbung aus München








Bierschilder und Plakate






Glas-Plakate




Fabrik- und Brauereiansichten





Varia






Guinness is good for you








Werbung aus GB und Irland






Möbel und Stellagen






